
Branchen-Check April 2026: Gastronomie & Hotellerie
Lieferanten bleiben auf offenen Rechnungen sitzen
Gastronomie und Hotellerie führen die Rangliste der Branchen mit den höchsten Zahlungsausfällen an. Und angrenzende Branchen geraten in Mitleidenschaft. Wer Waren, Getränke oder Dienstleistungen an Restaurants, Gasthöfe oder Catering-Betriebe liefert, trägt ein spürbar höheres Risiko als in anderen Wirtschaftszweigen.
Die harten Zahlen: Über 11.000 Insolvenzen
Zwischen 2020 und Ende 2025 meldeten gastronomische Betriebe bundesweit 11.252 Insolvenzen. Allein 2025 waren es rund 2.900 Fälle – fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als doppelt so viele wie 2022. Zusätzlich stellten in den Jahren 2024 und 2025 etwa 24.500 Betriebe stillschweigend den Betrieb ein. Ein Drittel der Unternehmen arbeitet mit negativen Margen, bei fast 39 Prozent liegt die Eigenkapitalquote unter zehn Prozent. Kurzfristige Verbindlichkeiten übersteigen bei vielen die verfügbare Liquidität – das kann für alle Beteiligten nicht lange gut gehen.
Was die strauchelnde Gastronomie und Hotellerie für Gläubiger bedeutet
Lieferanten und Dienstleister erhalten ihr Geld oft verspätet oder gar nicht. Besonders in ländlichen Gebieten verschwinden Lokale zusehends, was die Zahlungsmoral weiter drückt. Für 2026 erwarten Branchenkenner einen weiteren Anstieg der Insolvenzen. Die geplante Umsatzsteuersenkung kommt für viele Betriebe zu spät. Die wirtschaftlichen Probleme in unserem Land sitzen tief und guter Rat ist teuer. Bis sich die Gesamtlage entspannt, bleibt nur der frühe Weg zu einem zuverlässigen Inkassodienstleister. Denn wer als Gläubiger zu spät aktiv wird, verschenkt Zeit und Geld. Offene Forderungen früh und konsequent an einen spezialisierten Inkassodienstleister zu übergeben, erhöht die Erfolgsquote und schützt die eigene Liquidität.
Gerne unterstützen wir Sie beim Forderungsmanagement im Bereich Gastronomie und Hotellerie – kontaktieren Sie uns am besten gleich.







