Beitreibung

Unter dem Begriff der Beitreibung versteht man die zwangsweise Herbeischaffung von Geldforderungen aufgrund eines vollstreckbaren Titels.

Mahnungen bis Inkasso

Definition: Was ist Beitreibung?

Grundlegend beschreibt die Beitreibung die Einbeziehung einer Geldforderung unter Anwendung rechtlicher Mittel. Dabei sind zwei Anwendungsbereiche zu unterscheiden. Im öffentlich-rechtlichen Bereich nimmt die Beitreibung die Form einer Verwaltungsvollstreckung ein. Neben ihr kennt das Verwaltungsrecht auch den Verwaltungszwang. Letzterer zielt auf Duldungs-, Unterlassungs- und Handlungspflichten ab. Die Beitreibung im öffentlich-rechtlichen Bereich umfasst Geldleistungen wie Steuerzahlungen, Zwangsgelder, Bußgelder, Gebühren oder Geldstrafen, die im Rahmen der Beitreibung vollstreckt werden.

Abgesehen von den öffentlich-rechtlichen Ansprüchen findet die Beitreibung auch im Zivilrecht statt. In den meisten Inkassoverfahren erfährt sie dabei vorwiegend in Form der Zwangsvollstreckung Relevanz.

Funktion: Wozu dient die Beitreibung?

Die Beitreibung verfolgt den Zweck, offene Schulden und andere ausstehende Zahlungen einzutreiben. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Gläubiger das Geld erhalten, das ihnen zusteht. Sie dient folglich dem Schutz ihrer finanziellen Interessen und Liquiditätssituation.

Ablauf: Wie funktioniert die Beitreibung?

Im Bereich des Zivilrechts konzentriert sich der Prozess der Beitreibung hauptsächlich auf die Zwangsvollstreckung. Im Rahmen eines Inkassoverfahrens bedeutet dies, dass der Schuldner dazu gebracht wird, entsprechende Schulden zu begleichen. Oftmals findet dies im Rahmen einer Pfändung statt, wo etwa Einkommen, Vermögenswerte oder Eigentum Objekt der Betreibung werden. Die Zwangsvollstreckung ist in der Regel das Endresultat eines fortwährenden Prozesses, bei dem Inkassounternehmen zunächst mittels außergerichtlicher Verfahren eine Lösung anstreben. Durch Telefonanrufe, E-Mails oder Mahnschreiben soll der Schuldner hier zur Begleichung bewegt werden.

Zeigen sich die außergerichtlichen Verfahren als erfolglos, kann der Gläubiger ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten. Dadurch erhält er im Erfolgsfall einen vollstreckbaren Titel, der den Gläubiger dazu ermächtigt, die Zwangsvollstreckung einzuleiten.

Beitreibung oder Zwangsvollstreckung mit Inkassounternehmen durchführen

Die Durchführung einer Beitreibung oder Zwangsvollstreckung ist für Laien ein umständlicher Prozess, der ein fundiertes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen erfordert.

Culpa Inkasso übernimmt als professionelles Inkassounternehmen für seine Kunden auch die Beauftragung von Gerichtsvollziehern im Rahmen eines Inkassoverfahrens. Dies stellt sicher, dass alle rechtlichen Schritte korrekt eingehalten und die Forderungen konsequent eingetrieben werden. Wenn sämtliche außergerichtlichen Bemühungen gescheitert sind, ist dieser Schritt die einzige verbleibende Option für die Realisierung von offenen Forderungen.

Culpa Inkasso berät Sie gerne hinsichtlich der Möglichkeiten der Zwangsvollstreckung und unterstützt Sie bei der Erwirkung der notwendigen vollstreckbaren Titel.

Nach oben