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Nachfolgende Begriffe dienen zur Erklärung umfangreicher Inkassodienstleistungen bzw. damit in Zusammenhang stehender Begriffe.

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Zwangsversteigerung

Bei der Zwangsversteigerung wird das aus der Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen des Schuldners gepfändete Gut zur Versteigerung angeboten. Der Erlös aus der Versteigerung wird dem Gläubiger zum Ausgleich der Schuld zugeführt.

Voraussetzung zur Zwangsversteigerung ist das Vorhandensein eines vollstreckbaren Titels gegen den Schuldner. Aufgrund des Titels kann der Gläubiger beim Vollstreckungsgericht die Zwangsversteigerung beantragen. Der Versteigerungstermin wird durch das Gericht innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten anberaumt und öffentlich bekannt gegeben.

Hat der Schuldner die Aussicht, innerhalb von sechs Monaten die Schuld durch Zahlung auszugleichen, kann er auf Antrag für sechs Monate die Zwangsversteigerung aussetzen lassen. Der Antrag ist einmalig erneut zur Beantragung zugelassen.

Nach dem Deckungsprinzip werden bei der Zwangsversteigerung nur Gebote zugelassen, die zur Deckung der Verfahrenskosten ausreichend erscheinen. Somit erhält der Meistbietende den Zuschlag und die Rechte werden auf den Käufer übertragen. Die Gebote sind bar auf der Versteigerung zu bezahlen.

Werden die Mindestgebote nicht erreicht, können sowohl Gläubiger und Schuldner den Zuschlag versagen.
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