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Nachfolgende Begriffe dienen zur Erklärung umfangreicher Inkassodienstleistungen bzw. damit in Zusammenhang stehender Begriffe.

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SCHUFA

SCHUFA ist die Bezeichnung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“.

Die SCHUFA ist eine Gemeinschaftseinrichtung und hat die Aufgabe, Angaben zur Kreditwürdigkeit zu führen und weiterzugeben. Es handelt sich um ein Wirtschaftsunternehmen mit Vertragspartnern, ähnlich einer Holding AG mit Aktionären. Die SCHUFA gibt ihren Vertragspartnern zum Schutz vor Kreditverlusten gespeicherte Informationen weiter, z.B. die Eintragung einer eidesstattlichen Versicherung oder die Eröffnung des Konkursverfahren oder Erlass eines Haftbefehls. Im Gegenzug verpflichten sich die Vertragspartner, negative Merkmale dritter Personen an die SCHUFA weiterzuleiten zum Zwecke der Eintragung. Auch laufende Kredite werden bei der SCHUFA gespeichert.

Es gibt verschiedene gesetzliche Fristen für in der SCHUFA stehende Daten.

Voraussetzungen für eine Lösung der Daten sind z.B.

  • bei Krediten der Ausgleich oder die Ablösung der Forderung, sofern das Kreditinstitut den Ausgleich übermittelt hat,
  • der Betrag nicht höher als 2.000 EURO ist,
  • bei Haftbefehlen und eidesstattlicher Versicherung beim Amtgericht ein Löschungsbescheid beantragt wurde, andernfalls bleiben die Daten drei Jahre gespeichert,
  • es sich nicht um eine titulierte Forderung bzw. einen Vollstreckungsbescheid handelt.

Generell wird die Weitergabe der Daten durch schriftliche Zustimmung, die „SCHUFA-Klausel“
akzptiert. In Ausnahmefällen, wenn berechtigtes Interesse besteht, kann dies auch ohne Zustimmung erfolgen, z.B. bei Kreditkartenbetrug.
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