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Lexikon A-Z

Nachfolgende Begriffe dienen zur Erklärung umfangreicher Inkassodienstleistungen bzw. damit in Zusammenhang stehender Begriffe.

Das Lexikon wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Eine Gewähr oder Haftung kann nicht übernommen werden.

Die Inhalte und Erklärungen des Lexikons unterliegen dem Urheberrecht. Jede Verwertung unterliegt der schriftlichen Zustimmung der Culpa Inkasso GmbH.

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Scheck

Der Scheck gilt als Wertpapier und bargeldloses Zahlungsmittel.

Hierzu weist der Scheckaussteller durch Eintragung erforderlicher Daten, wie z.B.

  • Ausstellungsdatum und Ort
  • Höhe der angewiesenen Summe
  • Empfänger
  • Unterschrift des Ausstellers

eine Zahlung für den Schecknehmer an. Der Schecknehmer löst hierzu den Scheck bei seiner Bank ein und erhält den Betrag auf seinem Konto gutgeschrieben oder bar ausbezahlt.

Zur Einreichung des Schecks gilt i.d.R. eine Frist von 8 –10 tagen. Ebenfalls gibt es eine Widerspruchsfrist nach Ablauf der Einreichungsfrist. In den meisten Fällen erfolgt die Gutschrift erst nach Ablauf dieser Fristen auf das Konto.

Es gibt verschiedene Scheck-Arten:

Barscheck
Beim Barscheck erhält der Erlösende direkt bei der Bank die Summe des Schecks bar ausbezahlt.

Inhaberscheck
Beim Inhaberscheck, wohl die am häufigsten verwendete Art, wird ergänzend auf dem Scheck der Zusatz „Überbringer“ vermerkt. Daher nennt man den Scheck auch Überbringerscheck. Bei der Bank muss hier nicht überprüft werden, ob der Scheck auch tatsächlich auf die einlösende Person ausgestellt ist.

Orderscheck/Reisescheck
Der Orderscheck ist ein bargeldloses Zahlungsmittel vorwiegend im Reiseverkehr, daher auch unter dem Namen Reisescheck bekannt. Der Scheck kann im In- und Ausland eingelöst werden.

Rektascheck
Der Scheck enthält den Zusatz „Nicht an Order“ und kann daher nur von der als Empfänger genannten Person eingelöst werden. Eine Übertragung ist dadurch nur möglich durch Zession.

Verrechnungsscheck
Der Verrechnungsscheck muss bei Ausstellung zusätzlich den Vermerk „Nur zur Verrechnung“ erhalten. Dann wird der Scheck dem Einlösenden auf das Konto gutgeschrieben.

Schecks als Zahlungsmittel tragen ein Risiko mit sich. Bei Einlösung kann es möglich sein, dass der Scheck „nicht gedeckt“ ist, also das Konto beim Scheckaussteller nicht über das Guthaben zur Gutschreibung verfügt. Somit erhält der Schecknehmer den Betrag auch nicht gutgeschrieben auf seinem Konto und der Scheck sowie die Zahlung sind dadurch „geplatzt“.
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