Hotline Kunden

Fax +49 (0)711 93 308 308
E-Mail an Vertrieb

Lexikon A-Z

Nachfolgende Begriffe dienen zur Erklärung umfangreicher Inkassodienstleistungen bzw. damit in Zusammenhang stehender Begriffe.

Das Lexikon wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Eine Gewähr oder Haftung kann nicht übernommen werden.

Die Inhalte und Erklärungen des Lexikons unterliegen dem Urheberrecht. Jede Verwertung unterliegt der schriftlichen Zustimmung der Culpa Inkasso GmbH.

Lexikon




Sachpfändung

In der Zwangsvollstreckung wird zum Zwecke der Sachpfändung ein Antrag an die
Gerichtsvollzieherverteilerstelle gerichtet. Hier wird dem zuständigen Gerichtsvollzieher der Antrag zur Pfändung überlassen.

Es gibt mehrere Varianten zur Antragstellung, die zusammen, aber auch getrennt beantragt werden können:

Antrag für Mobiliarpfändung
Hierzu sucht der Gerichtsvollzieher den Schuldner in der Wohnung auf und pfändet vor Ort mögliches Mobiliar, welches dann zur Verwertung in die Versteigerung kommt. Der Erlös aus der Versteigerung ergeht an den Gläubiger.

Antrag zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung
Sollte der Gerichtsvollzieher in der Wohnung des Schuldners keine pfändbare Habe oder Bargeld vorfinden, erfolgt die Abnahme der eidesstattlichen Versicherung des Schuldner durch den Gerichtsvollzieher.

Antrag auf Haftbefehl
Sollte der Schuldner die Abgabe zur eidesstattlichen Versicherung verweigern oder einen hierfür angesetzten Termin nicht wahrnehmen, kann Haftbefehl durch den Gläubiger beantragt werden.

Antrag auf Durchsuchungsbeschluss
Bleibt der Versuch des Gerichtsvollziehers, den Schuldner in seiner Wohnung mehrmals anzutreffen erfolglos, kann dieser beim Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss beantragen. Der Antrag gestattet dann die zwangsweise Öffnung der Wohnung des Schuldners.

Leistet der Schuldner sofortige Zahlung ist die Pfändung dadurch erledigt.
^