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Nachfolgende Begriffe dienen zur Erklärung umfangreicher Inkassodienstleistungen bzw. damit in Zusammenhang stehender Begriffe.

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Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ist eine vorgerichtliche Verfügung zur Durchführung der Zwangsvollstreckung beim Schuldner.

Die Beantragung erfolgt durch den Gläubiger beim zuständigen Amtsgericht bzw. Vollstreckungsgericht. Zuständig ist das Gericht am Wohnsitz des Schuldners. Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erfüllt zwei Aufgaben, die Zustellung des Pfändungsbeschlusses an den Schuldner bzw. Drittschuldner und die Verwertung des Überweisungsbeschluss im Zuge der Durchführung der Pfändung. Die Pfändung erfolgt durch den Gerichtsvollzieher.

Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss enthält u.a. Angaben
  • zum Gäubiger,
  • zum Schuldner / Drittschuldner
  • den Forderungsanspruch des Gläubigers,
  • Kontodaten des Gläubigers und
  • den Ausspruch zur Pfändung.

Gepfändet werden kann in das bewegliche Vermögen sowie zur Einziehung einer Forderung mit Überweisung.

Gegen den Beschluss kann der Schuldner folgende Rechtsmittel einlegen:
  • Sofortige Beschwerde,
  • Rechtspflegererinnerung,
  • Vollstreckungserinnerung.

Mit Zustellung des Beschlusses wird gleichzeitig die Forderung beschlagnahmt und unterliegt dem Pfändungspfandrecht.
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