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Lexikon A-Z

Nachfolgende Begriffe dienen zur Erklärung umfangreicher Inkassodienstleistungen bzw. damit in Zusammenhang stehender Begriffe.

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Pfändung

Bei der Pfändung obliegt einem staatlichen Organ, z.B. dem Gerichtvollzieher, die Befugnis der zwangsweisen Beschlagnahme eines Gegenstandes bzw. von Bargeld.

Speziell in der Zwangsvollstreckung nennt man dies Pfändung in das bewegliche Vermögen beim Schuldner. Durch die Pfändung wird dem Schuldner ein Gegenstand entzogen, um dann für den Gläubiger durch Erlös einen wirtschaftlichen Wert zu erzielen. Dabei wird am gepfändeten Gegenstand ein Siegel, umgangsprachlich auch Kuckuck, angebracht. Bei entfernen des Siegels oder beschädigen des Gegenstandes durch den Schuldner droht diesem hier eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Im Rahmen einer Versteigerung wird der gepfändete Gegenstand beim Schuldner abgeholt und durch den Gerichtsvollzieher versteigert. Den Versteigerungserlös erhält der Gläubiger. Ebenfalls kann zum Zeitpunkt der Pfändung vorhandenes Bargeld gepfändet werden.
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