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Nachfolgende Begriffe dienen zur Erklärung umfangreicher Inkassodienstleistungen bzw. damit in Zusammenhang stehender Begriffe.

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Mahnbescheid

Bestehen Zahlungsansprüche gegenüber dem Schuldner hat der Gläubiger die Möglichkeit, diese durch Beantragung eines Mahnbescheids geltend zu machen. Im Rahmen des Mahnverfahrens muss der Gläubiger (= Antragsteller) hierzu mit einem gesetzlich vorgeschriebenen Formular gegen den Schuldner (= Antragsgegner) den Mahnbescheid beantragen. Die Beantragung kann auch online erfolgen.

Der Mahnbescheid enthält Angaben zum Antragsgegner und Antragsteller, die Art des Anspruches, Leistungsdatum und Summe des Zahlungsanspruches. Ebenso werden darin zusätzliche Kosten und Auslagen, wie z.B. erforderliche Auskünfte, Porto, etc. erfasst. Ergänzend werden Zinsen seit Fälligkeit der Forderung mit berücksichtigt. Die Gerichtskosten für die Beantragung des Mahnbescheids müssen vom Antragsteller vorverauslagt werden.

Die Antragstellung erfolgt beim zuständigen Mahngericht. Bei Privatpersonen gilt hier der Wohnsitz, bei Unternehmen gilt der zuletzt gemeldete Firmensitz zur Ermittlung des zuständigen Mahngerichts. Bei Firmen besteht zusätzlich die Option im Mahnbescheidsformular einen anderen Gerichtsstand zu vereinbaren. Das Mahngericht befindet sich innerhalb des Amtsgerichts. Die Zustellung des Mahnbescheids erfolgt durch das Gericht.

Ab Zustellung des Mahnbescheids an den Schuldner hat dieser nun verschiedene Möglichkeiten, auf den Bescheid zu reagieren:

  1. Die beantragte Schuld wird ausgeglichen.
  2. Innerhalb von 14 Tagen Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Dadurch kann auf Antrag des Gläubigers die Durchführung des streitigen Verfahrens eingeleitet werden.
  3. Es erfolgt weder die Begleichung der Schuld noch das Einlegen des Widerspruch. In diesem Falle folgt die Beantragung des Vollstreckungsbescheids.

Culpa Inkasso unterstützt Sie bei der Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens und übernimmt die komplette Abwicklung aller zusammenhängender Vorgänge.
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